| Vortragsreihe Globalisierung Januar 2005 |
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"Globalisierung gestalten" im Januar 2005 Im Rahmen von Vorträgen wollen wir sowohl Studenten an unserer Universität als auch interessierte Karlsruher Bürger dazu einladen, sich näher über Chancen und Risiken der Globalisierung zu informieren.
1) 11.01.2005, 20:00 Uhr: Wohin führt uns Globalisierung? 2) 12.01.2005, 20:00: Brüderlichkeit und die Globalisierung des Wirtschaftslebens 3) 18.01.05, 20:00: Fairer Handel, was erreicht dieses Konzept?
1) 11.01.2005: Wohin führt uns Globalisierung?
Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher mehr zur Person... 20:00 Uhr Jubez großer Saal (am Kronenplatz 1)
Migrationsbewegungen, die die Industriestaaten vor
wachsende Probleme stellen, die
Klima-Katastrophenszenarien des Pentagon, das rasche
Wachstum der Weltbevölkerung und das Hineinwachsen
hundert Millionen weiterer Menschen in die
ressourcenintensiven Lebensstile der großen
Wirtschaftsnationen werfen die Frage "Wohin führt uns
Globalisierung?" immer wieder auf.
2) 12.01.2005 :Brüderlichkeit und die Globalisierung des Wirtschaftslebens
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jacques Attali mehr zur Person... 20:00 Uhr AudiMax (Gebäude 30.95)
Diese zwei Begriffe vereint Prof. Dr. Dr. h.c. mult.
Jacques Attali in seinem visionären Vortrag. Er war
langjähriger Berater des französischen Präsidenten
Mitterand und Präsident der Europäischen Bank für
Wiederaufbau und Entwicklung. Als Vordenker der
sozialverträglichen Globalisierung wurde er in
Frankreich bekannt. Mit seiner Non Government
Organisation PlaNet Finance versucht er nun seine
Erfahrungen in die Tat umzusetzen. Doch die Reichtümer
der Erde sind immer noch ungerecht verteilt, die
Weltwirtschaft wird das auf absehbare Zeit nicht ändern!
3) 18.01.2005: Fairer
Handel, was erreicht dieses Konzept? Ingeborg Pujiula Weltladen am Kronenplatz Hermann Hölscheidt TransFair e.V.
20:00 Uhr Kleiner Hörsaal (Geb. 10.50)
Der Handel auf globalisierten Märkten sichert bei
vielen Produkten (z.B. Kaffee, Baumwolle, Zucker, ...)
den ursprünglichen Produzenten in den armen Ländern oft
nicht einmal mehr das Existenzminimum. Daher wird er
insbesondere von den Globalisierungsgestaltern als
"unfair" eingeschätzt.
Was leistet Fairer Handel heute? Welche weiteren
Möglichkeiten könnte er bieten?
Die Organisatoren:
AIESEC , die
größte internationale Studentenorganisation, wurde 1948 von Studenten
sieben europäischer Länder mit dem Ziel der Völkerverständigung
gegründet. Inzwischen wird sie von 20.000 Studenten in über 90 Ländern
vertreten. Weltweit hat AIESEC Bedeutung mit ihrem internationalen
Praktikantenaustausch.
Die Global Marshall Plan Hochschulgruppe
stellt eine Gruppierung motivierter, tatkräftiger und offener Studenten
verschiedener Fakultäten dar. Sie versuchen z.B. durch Vortragsreihen
Raum für Diskussionen und Engagement rund um den Themenkomplex
Globalisierung, Ökologie und Soziologie zu schaffen. Hierfür suchen sie
Sichtweisen, um eine an unsere Zeit angepasste Neuorientierung des
Denkens und Handelns in der Gesellschaft zu ermöglichen und
voranzutreiben.
Mitschnitte von allen Vorträgen bereitgestellt von der digitalen Bibliothek der Universität Karlsruhe. |